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Werbefilme – vier Tipps, damit sie bleiben.

Morgens halb 10 in Deutschland… Merci, dass es dich gibt… Haribo… erinnern Sie sich?

Direkt sind wir mittendrin, in der Szene, sogar mit passender Musik und vielleicht sogar einem bestimmten Gefühl.

Dass (gut gemachte) Werbespots wirken und im Kopf bleiben, hat sich bewiesen. Heute, so scheint es, ist der Nutzen und die vor allem langfristige Wirkung von Werbefilmen etwas in den Hintergrund getreten. Unter hohem Aufwand einen Film produzieren, der dann nur von einer Handvoll Menschen gesehen und vom Großteil weggeklickt wird?

Zeit, den Werbefilm wieder ins Scheinwerferlicht zu holen! Gut gemacht und richtig eingesetzt, bringt er die Geschichte jedes Produktes und jeder Dienstleistung zum Strahlen. Ein Werbefilm bleibt im Kopf und kann langfristig Wiedererkennungswerte und Umsätze steigern – das gilt nicht nur für Endkundenprodukte.

Wie wird also der perfekte Auftritt kreiert, ohne Gefahr zu laufen, mit Popcorn beschmissen (=weggeklickt) zu werden? Wir haben 4 Tipps:

1. Fokus auf die Zuschauer*innen des Werbefilms

Der erste Blick geht – wie bei jeder guten Inszenierung – zum Publikum. Das ist nichts Neues, kann aber nicht genug betont werden: Die Zielgruppe zu analysieren und zu wissen, welchen Nutzen das eigene Produkte oder der Service für sie hat, was sich Kund*innen wünschen, was sie beschäftigt und an welchen Orten sie sich aufhalten, ist die Grundlage für den Werbefilm.

2. Es muss emotional werden

Das beste Werbevideo nützt nichts, wenn die Zuschauer*innen sich im Nachhinein nicht mehr daran erinnern können. Deshalb wollen wir Emotionen auslösen. Möchten, dass unser Publikum die Augen nicht mehr von der Bühne abwenden kann, dass sie etwas berührt, woran sie sich auch im Nachhinein noch erinnern. Etwas, das das Popcorn uninteressant werden lässt. Ob die Sinne und das Herz durch Humor, Liebe oder Action angesprochen werden, ist egal, solange überhaupt etwas auf der Gefühlsebene passiert.

3. Eine*r wie keine*r…

…statt eine*r von vielen! Aus der Masse herauszustechen, mag mit der rasant steigenden Zahl an Bewegtbild nicht einfacher werden, ist aber unabdingbar, um Aufmerksamkeit zu erregen. Die Zuschauer*innen bekommen gerne Neues gezeigt, Produkte, Services oder Informationen, die sie noch nicht kennen. Vielleicht auch etwas, das überrascht. Es lohnt sich also, das eigene Produkt einmal von einer ganz anderen Perspektive heraus zu betrachten. Die Bühne mal umzubauen und einen Teil der Geschichte zu beleuchten, der vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so groß wirkt, aber die entscheidende Einzigartigkeit verleiht!

4. Mit Kanten und Ecken – Aufmerksamkeit wecken!

“Zwei, eins, Risiko…!“ und ein flatterndes Cape – müssen es natürlich nicht gleich sein, aber es kann nicht schaden, auch mal das ein oder andere Wagnis im Film einzugehen. Ein Film darf sich ruhig trauen, etwas provokant zu sein, denn das fängt die Aufmerksamkeit des Publikums ein. Solange Sie konstruktive Ecken und Kanten nutzen, kann das dafür sorgen, dass Ihr Publikum im Zusammenhang mit Ihrem Werbespot tiefer über bestimmte Themen nachdenkt und sich damit auseinandersetzt. Das bleibt nachhaltig im Kopf und wird über lange Zeit mit Ihrem Video verknüpft.

Gibt es Werbespots, die Ihnen ganz besonders in Erinnerung geblieben sind und was verbinden Sie damit?