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Und Action! Ein professionelles Werbevideo selbst aufnehmen

Gerade am Anfang oder in Situationen mit wenig Budget kann es sinnvoll sein, das Marketing-Material zunächst selbstständig zu produzieren. Ein Werbevideo können Sie beispielsweise mit dem Smartphone selbst aufnehmen. Und damit das ein echter Erfolg wird, zeigen wir Ihnen, was es bei so einer Werbevideo-Produktion zu beachten gibt.

Warum sieht das Publikum verschwommen?

Damit niemand Angst bekommt, die Augen seien auf einmal schlechter geworden, ist es wichtig bei der Werbevideo-Produktion auf die richtige Schärfe-Einstellung am Smartphone zu achten. Wenn Sie das Werbevideo drehen, stellt das Smartphone selbstständig die perfekte Schärfe ein. „Unsicher“ wird das Gerät allerdings, wenn sich zum Beispiel noch ein Objekt direkt im Vordergrund der Aufnahme befindet. Stellen Sie sich vor, Sie möchten ein Bild an einer Wand aufnehmen, schneiden aber im Vordergrund die Stuhlkante an. Tippen Sie auf die Stuhlkante, wird diese scharf gestellt, während Wand und Bild unscharf in den Hintergrund treten – für den umgekehrten Effekt tippen Sie einfach auf das Bild an der Wand.

Im perfekten Licht – so stellen Sie die Helligkeit ein

Ähnlich wie beim vorherigen Trick, lässt sich bei der Werbevideo-Produktion auch die Helligkeit einstellen. Wenn Sie das Werbevideo mit dem Smartphone drehen, passiert das im Normalfall automatisch. Meist ist das auch die optimale Helligkeit – in manchen Fällen muss allerdings das Referenzobjekt neu bestimmt werden: Zum Beispiel dann, wenn Sie das Werbevideo drehen und sich dabei in der Nähe einer Lichtquelle befinden. Möchten Sie beispielsweise einen Tisch filmen, neben dem eine Lampe steht, wählt das Smartphone vielleicht die Lampe als Referenz aus. Dann erscheint der Tisch unterbelichtet und zu dunkel. Um das zu vermeiden, tippen Sie einfach auf dem Smartphone den Tisch als Referenzobjekt an. Der erscheint nun im perfekten Licht, während die Lampe etwas überbelichtet wird.

Werbevideos, die bewegen!

Bewegungen sind eine tolle Möglichkeit, um authentische Werbevideos selbst zu drehen und Aufmerksamkeit zu generieren. Damit unserem Publikum dabei nicht schwindelig wird, möchten wir Verwackelungen vermeiden. Denn selbst wenn der Eindruck eines möglichst „realistischen“ Settings entstehen soll, kann zu viel Verwackelung anstrengend für’s Auge werden. Dazu verändern wir einfach etwas unseren Laufstil, während wir das Video drehen: Wenn wir etwas in die Knie gehen, mehr auf dem Fußballen laufen, das Smartphone dabei mit beiden Händen halten und hektische Bewegungen vermeiden, bekommen wir spannende bewegte Szenen wie im „Flow“ (und niemandem wird schwindelig).

Wie Sie digitalen Zoom vermeiden

Was passiert, wenn wir bei der Werbevideo-Produktion digital zoomen? Das Bild verliert an Auflösung und sieht verpixelt aus. Das macht – selbst wenn Sie das Werbevideo „nur“ für die Sozialen Medien aufnehmen – einfach keinen schönen Eindruck. Generell ist es immer besser, dem Objekt im Werbevideo so nah wie möglich zu kommen. Das ist meist auch spannender – allerdings nicht immer umsetzbar. In diesem Fall besteht aber die Möglichkeit, beispielsweise einen Ausschnitt des Bildes im Nachhinein mit einem Bearbeitungsprogramm zu zoomen. Das ist besser, als wenn das Bild oder die Werbefilm-Szene gleich mit digitalem Zoom aufgenommen wird. Ausnahme sind neuere Smartphones: Diese besitzen eine neue Telelinse, mit der ein Zoom auch ohne Qualitätsverluste gelingt.

Werbevideos selbst aufnehmen: Hochkant oder im Querformat?

Um diese Frage zu beantworten, stellen wir uns eine Neue: Wo wird das selbstgedrehte Werbevideo später veröffentlicht und auf welchem Medium wird es wahrscheinlich von der Zielgruppe gesehen? Generell lässt sich für Facebook, Instagram oder LinkedIn sagen, dass sich das Hochformat bzw. ein quadratisches Format am besten eignen. Denn in diesem Format nehmen die Bilder und Videos am meisten Fläche in den Apps ein und wir möchten ja genau das: Die Aufmerksamkeit auf unseren Beitrag richten. Auch für die Instagram Story gilt Hochkant als Muss. Anders gestaltet sich die Entscheidung, wenn sich unser Publikum das Werbevideo höchstwahrscheinlich an einem PC-Monitor oder einer breiteren Fläche (vielleicht auch ein großer Bildschirm auf einer Messe) anschauen wird. Um diese Flächen voll auszunutzen, können wir das Werbevideo im Querformat aufnehmen.