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3 Gründe, warum Sie in der Corona-Krise nicht das Marketing-Budget kürzen sollten

Lesezeit: ca. 2 Minuten

In Zeiten von Corona ist fast jedes Unternehmen gezwungen, schwierige Entscheidungen zu treffen. Der Umsatz darf nicht ganz einbrechen und Ausgaben müssen gekürzt werden, um mögliche Verluste zu minimieren. Daher ist dies für viele eine Zeit, in denen das Marketing-Budget drastisch gekürzt wird. Aber ist das überhaupt nachhaltig oder nur eine Bekämpfung der Symptome? In diesem Artikel wird erklärt, warum es wichtig ist, auch in der Corona-Krise nicht gänzlich auf Marketing zu verzichten. 

 

1. Neue Beziehungen knüpfen und alte Beziehungen pflegen 

Gerade in Krisen ist es wichtig, ehrlich, offen und authentisch zu bleiben. So hat sich die Interaktionsrate auf Social Media deutlich erhöht, was enormes Potential für Unternehmen birgt. Kunden sind auf Online Medien aktiver, suchen Kontinuität, Sicherheit und bleibende Werte. Dies ist ein guter Zeitpunkt, um Sichtbarkeit zu zeigen und die eigenen Traditionen und Werte zu präsentieren. Denn nur durch Vertrauen, bleiben Kunden Kunden. 

So schlug beispielsweise eine Welle der Empörung über Adidas aus, als diese wegen Umsatzeinbrüchen keine Miete mehr zahlten. Kunden verbrannten Schuhe und stellten davon Videos ins Internet.¹ Der Konkurrenz Nike dagegen, stellt seine Produktion stattdessen auf Masken um, um im Kampf gegen Corona mitzuwirken.²

Unternehmen, die sich in der Krise gut aufstellen und Ihren Werten treu bleiben, werden weiter erfolgreich sein und nach der Krise gestärkt Ihr Geschäft fortführen. Neue Beziehungen zu Kunden zu knüpfen, auch wenn das nicht sofort zu einem Sale führt, darf nicht unterschätzt werden. Denn wer in Krisenzeiten ehrlich handelt und Partner fair behandelt, dem wird Vertrauen geschenkt. 

 

2. Günstige Anzeigenschaltung 

Viele Unternehmen sind verunsichert und kürzen drastisch Ihr Schaltungsbudget auf Google, Facebook und Co. Das führt dazu, dass Anzeigenschaltungen auf den Online-Plattformen günstiger werden. Um also in der Suchergebnisliste bei Google ganz oben zu erscheinen und bei Facebook mehr Reichweite zu generieren, muss nun deutlich weniger Budget in die Hand genommen werden. Jetzt ist der Zeitpunkt, um günstig Werbeanzeigen zu schalten und die eigene Bekanntheit zu vergrößern. 

 

3. Hervorhebung der Marke 

Marketing ist nicht günstig, aber kein Marketing ist richtig teuer. Die einzigen, die von einer Reduzierung Ihres Marketings profitieren, sind Ihre Konkurrenten. Nutzen Sie also die Krise, um an Ihren Konkurrenten vorbeizuziehen und Ihre Marke stärker hervorzuheben. Ein Stopp der Marketingausgaben führt lediglich zur Handlungsunfähigkeit des Marketings und birgt die Gefahr, den erkämpften Marktanteil zu verlieren. 

So hat sich auch schon in den Krisen 2003 und 2009 gezeigt, dass die Unternehmen, die Ihre Marketingausgaben erhöhten, anschließend einen deutlich höheren Marktanteil verzeichneten.³

 

Es zeigt sich, dass gerade in Zeiten der Corona-Krise der Informationsbedarf zunimmt. Dieses Potential für Ihr Unternehmen sollten Sie ergreifen und freigewordene Ressourcen für Kundenbeziehungen und Marketing-Maßnahmen nutzen. Probieren Sie neues aus und seien Sie agil, denn so können Sie schnell und flexibel auf neue Rahmenbedingungen und Trends reagieren, die Ihre Marke nachhaltig stärken.